21. Mai 2009
Simon Brenner 2
Simon Brenner schafft es einfach nicht. Der ehemalige Polizist aus Wien schlägt sich mit undankbaren Nebenjobs durchs Leben und hat keine Ahnung, ob es für seine Zukunft noch eine Perspektive gibt - solange bis ihm wieder mal eine Leiche vor die Füße fällt und er sich als Privatermittler betätigen muss. Als es ihn in die oststeirische Provinz an den Gasthof Löschenkohl verschlägt, ist es wieder mal so weit. (weiterlesen…)
14. Mai 2009
“Spin” von Robert Charles Wilson habe ich sehr gerne gelesen und als gelungene Soft-SciFi in Erinnerung. “Axis” wurde nun als “Nachfolger” mit großen Vorschusslorbeeren angekündigt, hat aber die Erwartungen meinerseits leider nicht erfüllen können. Das große Geheimnis um die “Hypothetischen” und die plötzlich durch die seltsamen Tore erreichbaren neuen Welten bleibt weiterhin ungelöst. (weiterlesen…)
12. Mai 2009
Je gesicherter und gefährlicher eine Grenze zwischen zwei Ländern ist, desto mehr setzen die Bewohner aufs Spiel, um sie zu überwinden - um dem eigenen Dasein zu entfliehen, um sich das Leben durch Güter etwas leichter zu machen, weil Familien getrennt sind oder schlicht, weil das Andere, das Ferne einen unwiderstehlichen Reiz ausübt.
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3. Mai 2009
Hischam ist ein vollkommen normaler Teenager: Zur Schule geht er mal mehr, mal weniger gern, er ist das erste Mal unsterblich verliebt, ihn interessieren gute Bücher, die Ideen von Marx, Engels und Lenin und die immer wieder aufregende Freizeitgestaltung mit seinen Freunden. Einziges Problem: Im Saudi-Arabien der 1970er Jahre sind sowohl voreheliche Beziehungen zu Mädchen als auch westliche Ideen und Philosophien verboten. (weiterlesen…)
4. März 2009
Eines Tages bekommt die niederländische Autorin Connie Palmen Post von einem Fan, der sie offensichtlich aus tiefstem Herzen verehrt und diese Bewunderung mit Geschenken und Briefen kundtut. Als sie sich schließlich mit dem distinguierten älteren Herrn trifft, gesteht ihr dieser freimütig, er habe sie ermorden wollen - aus Liebe. Ein Erlebnis, das sie tief verstört zurück lässt und den Ausgangspunkt dieses Buches bildet. (weiterlesen…)
22. Februar 2009
Dieser kurze Roman ist wahrlich keine Lektüre für lange, trübe Winterabende - erstens hat man ihn in nullkommanix ausgelesen, und zweitens verbreitet er eine depressive, düstere Stimmung, die ihresgleichen sucht. Dennoch habe ich selten so eindrückliche, anschauliche Beschreibungen der Finsternis, die sich in den Seelen von Menschen breitmachen kann, gelesen. (weiterlesen…)
16. Februar 2009
Dieser Wälzer ist nicht zu verwechseln mit einem der vielen Bücher über Charles Darwin und seine berühmte Theorie, die jetzt im Jubiläumsjahr in Scharen auf den Markt geworfen werden. Zwar ist die Evolutionstheorie die Grundlage der “Familiengeschichte”, die Baxter hier aufblättert, es handelt sich allerdings ganz eindeutig um einen Roman. (weiterlesen…)
12. Februar 2009
Inspektor Pitt 24
Dies ist der zweite Roman aus einem Sammelband, in dem dieser gemeinsam mit “Feinde der Krone” erschienen ist. Die Zusammenstellung ist für meine Begriffe ein bisschen unglücklich, aber sei’s drum - insgesamt hat mir dieser Fall um den Londoner Inspektor und seine hochwohlgeborene Gattin Charlotte wieder besser gefallen.
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3. Februar 2009
Weltuntergangsstimmung vor bürgerlich-bayerischer Kulisse, das ist zumindest ein Teil von Carl Amerys Erfolgsrezept. Während “Der Untergang der Stadt Passau” sich nach bereits vollzogenem Weltuntergang abspielt, steht er in “Das Geheimnis der Krypta” erst kurz bevor. Der absehbare ökologische Kollaps droht Ausmaße anzunehmen, von denen sich die Erde nie mehr erholen wird, und so plant eine wissenschaftliche Geheimorganisation zur Rettung des Planeten, die Menschheit um 95% zu reduzieren - streng demokratisch nach Zufallsprinzip, ohne Möglichkeit des Ausweichens. (weiterlesen…)
30. Januar 2009
Inspektor Pitt 22
Dieser Krimi ist einer der letzten aus der Reihe mit Inspektor Pitt und seiner Frau Charlotte, und Anne Perry verlässt hier ein wenig das “System” ihrer früheren Romane. Nicht nur ist dies eine Fortsetzung der “Verschwörung von Whitechapel” (worauf man allerdings nirgendwo hingewiesen wird), es handelt sich auch um einen ausgewachsenen politischen Thriller. Vor dem “Krieg der Institutionen” muss die ausgeprägte soziale und individuelle Komponente, die Perrys Krimis für mich bisher so reizvoll gemacht haben, leider zurück stehen. (weiterlesen…)