18. August 2008
Tamara Hayle 7
Auch dieser bisher letzte Band aus der Tamara Hayle-Reihe war wieder ein wahres Lesevergnügen. Diese toughe, sympathische Privatermittlerin, die sich in New Jersey als Farbige und alleinerziehende Mutter oft mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, ist mir inzwischen wirklich ans Herz gewachsen.
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17. August 2008
Was sind die größten Probleme, denen sich ein afrikanischer Einwanderer in Frankreich zu stellen hat? Die Entwurzelung aus der vertrauten Umgebung und Kultur? Der tägliche Rassismus und die Verachtung, die ihm im “Goldenen Westen” entgegenschlägt? Die Erwartung der Zurückgebliebenen, es nun zu Reichtum bringen zu müssen und die Familie mitversorgen zu müssen? Die Erkenntnis, dass man die tägliche Armut zu Hause nur gegen ein menschenunwürdiges Leben unterhalb des Existenzminimums eintauschen kann? (weiterlesen…)
16. August 2008
… von unerschütterlicher Gier gewesen, sowohl in Pausen der Schlacht wie beim Ruhen nach der Liebe, allerdings ohne Ordnung oder Methode. Er las zu jeder Tageszeit, bei dem gerade vorhandenen Licht, mal unter Bäumen wandelnd, mal auf dem Pferd unter äquatorialer Sonne, mal in dämmrigen Kutschen, die auf dem Steinpflaster rüttelten, mal in der Hängematte schaukelnd, während er gleichzeitig einen Brief diktierte. (weiterlesen…)
15. August 2008
Tierische Krimis sind ja in letzter Zeit besonders beliebt. Seien es Schafe, Hunde, Katzen oder, wie in diesem Fall, Schweine - so lange die vierbeinigen Kollegen erfolgreich gegen allerlei Gelichter vorgehen und uns so beweisen, dass sie ja doch die besseren Menschen sind, finden diese Bücher reißenden Absatz.
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22. Juli 2008
Maria Kallios 5. Fall
Da habe ich schon meine Zyklomanie, und dennoch lese ich meine Krimiserien bunt durcheinander; nach Band 1 der Maria Kallios-Serie kam jetzt also Band 5 dran. Naja, da die Fälle untereinander abgeschlossen sind, ist dies wohl zu verschmerzen. So werde ich die Karriere der finnischen Kommissarin wohl erstmal rückwärts verfolgen müssen.
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10. Juli 2008
… und ein traumhaft schöner noch dazu. Also verbringe ich zwar recht viel Zeit mit meiner Lektüre, aber so wenig Zeit wie möglich am Computer. Demnächst wieder mehr hier, es gibt einige Lesehighlights nachzutragen!

16. Mai 2008
Den Nachfolger von “Wenn Stern auf Stern aus der Milchstraße fällt” wollte ich schon lange mal lesen, haben mich doch van der Posts Beschreibungen des Lebens in der Kalahari und des konfliktbeladenen Lebens der vielen in Südafrika ansässigen Völker ebenso wie sein poetischer Stil und sein profundes Wissen über die Region schon vor vielen Jahren sehr beeindruckt. (weiterlesen…)
15. Mai 2008
Short Fictions & Wonders
Zugegeben: Hätte nicht “American Gods” mir meine Gaiman-Inititialzündung verpasst (nicht der “Sternenwanderer”, obwohl ich den früher gelesen habe) hätte ich diesen Band mehr oder minder obskurer Phantastikgeschichten wahrscheinlich nie zur Hand genommen. Gelohnt hat es sich aber auf jeden Fall, auch wenn sich meine Begeisterung in engeren Grenzen hält als beim Vorvorgängerroman. (weiterlesen…)
6. Mai 2008
Geschichten aus Palästina
Das Leben unter einer andauernden Besetzung ist wahrscheinlich für kaum jemanden vorstellbar. Dauernde Repression, Entrechtung und Angst, durchsetzt mit regelloser Willkür von Seiten der Besatzer und unvorhersehbaren Ausbrüchen akuter Gewalt von beiden Seiten - dies ist die Atmosphäre, in der die Palästinenser in den besetzten Gebieten seit Jahrzehnten leben. (weiterlesen…)
2. Mai 2008
… are transmissible. You can catch them, or be infected by them. They are the currency that we share with those who walked the world before ever we were here. Telling stories to my children that I was, in my turn, told by my parents and grandparents makes me feel part of something special and odd, part of the continuous stream of life itself.
aus: Neil Gaiman - Fragile Things, Headline Review 2007, S. 15