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Tour de Bourgogne

Tag 12: Digoin - Couche

Heute wollen wir endlich die Côte d'Or erreichen, das weltberühmte Weinanbaugebiet. Allerdings verspricht die Strecke entlang des Canal du Centre einfach zu werden, und morgens ist es nach nächtlichem Platzregen auch endlich wieder trocken, wenn auch dicht bewölkt und ziemlich kühl.

Bis Paray-le-Monial können wir auf kleinen Nebenstraßen fahren, danach geht es bis Montceau-les-Mines direkt am Kanal entlang. Zwischen Génelard und Ciry-Le-Noble müssen wir allerdings wegen einer Baustelle ausweichen und schlagen uns durch die Felder - was uns erneut in den Genuss köstlicher Brombeeren bringt. Während dieser kleinen Pause kommt dann auch endlich die Sonne raus und wärmt uns auf. Später sehen wir immer wieder einige Reiher, die uns relativ nah herankommen lassen, bevor sie elegant aufsteigen und wenig später wieder am Wasser landen. Bootsverkehr sieht man inzwischen kaum noch welchen, die Urlaubszeit ist nun wohl endgültig vorbei.

Kurz vor Montceau
Kurz vor Montceau
Kurze Verschnaufpause
Verschnaufpause

Montceau ist eine ziemlich hässliche Industriestadt, von der wir allerdings nicht viel mehr gesehen haben als das Kernkraftwerk, den Bahnhof und den McDonalds-Drive In. Die nächsten 35 km sind unspektakulär, leider müssen wir in St.-Léger-Sur-Dheune feststellen, dass es den anvisierten Campingplatz gar nicht (mehr) gibt.

Also beißen wir in den sauren Apfel und fahren noch mal 10 km weiter nach Couche, ein Ort mit einer malerischen, riesigen Burganlage - weg vom Kanal und immer schön bergauf. Der CP ist dafür umso idyllischer, zunächst sind wir auf dem Platz mutterseelenallein, bevor sich noch ein holländischer Camper und zwei Reiseradler auf Liegerädern zu uns gesellen. Und wir schlafen in dem Bewusstsein ein, dass die Höhenmeter, die wir heute noch haben erklimmen müssen, morgen früh als Abfahrt vor uns liegen werden.

Burg von Couche
Burg von Couche
Abendhimmel
Abendhimmel
Abendhimmel
Abendhimmel